die samniten

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Erweiterung des Samnium-Gebiets in prä-römischer Epoche

Der Samnium war in der Antike, das Plateau im Zentrum vonMittelitalien, umringt im Norden vom FIuss Sangro und von den Ländern der Marsi und der Peligni, im Süden vom Fluss Ofanto und von den Ländern der Lucaner, im Osten von den Ländern Pugliens und Frentani und im Westen von den Ländern Campaniens, der Aurunci, der Sidicini und Latini.

Seit der Antike, repräsentierten die Strassen durch den Samnium, einfache Kommunikationswege. Schon in der prä-römischen Epoche, existierte ein ziemlich komplexes Kommunikationssystem, welches auch in der römischen Epoche verwendet und verbessert wurde. Der Bau der Strasse Via Appia, welche im II und im 3. Jahrhundert n. Chr. den gesamten Samnium über die Städte Beneventum, Aeclanum und Venusia durchquerte, garantierte Rom eine direkte Verbindung zum Hafen von Brindisi und somit zu Griechenland und dem Orient.

Die unebene Gegebenheit des Gebietes und die Streitsucht der Bewohner erlaubten es dem Samnium für lange Zeit unabhängig zu sein. Die Historiker glauben, dass die Samniten, ursprünglich aus dem Land der Sabini oder Sabelli, ins Samnium eingewandert sind. Früher lebten dort die Osci, welche der Sprache Osca ihren Namen gaben, Sprache welche von den Samniten ab den 5. Jahrhundert an gesprochen wurde. Es weisst alles daraufhin, dass die Region im republikanischem Zeitalter, von seinen Bewohnern Safinim genannt wurde, welche sich Safineis nannten. Die einzelnen Stämme die den Samnium errichteten, wie die historische Schriftsteller überliefern, formten ihn mit dem religiösem Ritual des Ver Sacrum oder heiliger Frühling, der die Osca sprachigen Völker von Mittelitalien, immer mehr längs der Apennin und der Täler im Süden stiess.

Die samnitischen Gemeinschaften, bestehend aus den Stämmen der Carrecini, Pentri, Caudini und Irpini, wurden in den antiken Quellen ausdrücklich als Feinde Roms bezeichnet.

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Festumzug von samnitischen Soldaten, Nola. 4. Jahrhundert v. Chr.

 

 

Die Samniten waren die dickköpfigste und temperamentvollste Nation zwischen allen Völkern der Halbinsel. Ihnen bedeutete die Freiheit und die Unabhängigkeit ihres Volkes, mehr als alles andere. Samnitische Soldaten wurden früher von poleis von der grichischen Magna rekrutiert um die eigenen Grenzen zu schützen und so bekamen auch die Römer den StoIz und die Kampflust dieser Nation zu spühren, die vom Jahr 343 bis 290 n. Chr. in den drei „Samnitischen Kriegen“ für die Unabhängigkeit ihres Landes kämpften. Auch zu erwähnen ist, die im zweiten Krieg errungene Erniedrigung an den „Kaudinischen Pässen“ der Römer, welche den Samniten unterlagen und gezwungen wurden, nackt und ohne Waffen das „kaudinische Joch“, ein Joch errichtet aus unzähligen Speeren, zu durchstreifen. Die Samniten waren seit Anbeginn ein Volk, dass sehr an sein Land und dessen Reichtümer gebunden war. Sie widmeten sich hauptsächlich der Pasteurisierung und der Landwirtschaft. Stolz und unbezwingbar, hinterliessen sie für Jahrzehnten die Fussspuren ihrer eigenen Zivilisation, Vom Abruzzen, zur Basilicata bis hin zu Calabrien.